Klaus Frost – Biographie
Klaus Frost wurde 1964 in Kärnten geboren und studierte an der Universität Wien theoretische Biologie und Erkenntnistheorie. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten ging es um den Zusammenhang von Gehirn und Bewusstsein. Beispielsweise um Fragen, wie die Qualtäten unseres Erlebens – beispielsweise Farben – in unserem Gehirn entstehen.
Das Malen war seit jeher eine Leidenschaft von ihm, die er schon als Kind liebte und die er letztlich zu seinem Beruf machte. Er zog nach seinem Studium wieder nach Kärnten zurück und lebt dort seit über 30 Jahren als freischaffender Künstler im Maltatal.
Seine Bilder bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Dabei werden wissenschaftliche Erkenntnisse über das Gehirn, das Bewusstsein und die Tatsache, dass unsere gesamte Erlebniswelt virtueller Natur ist, in eine eigenständige künstlerische Sprache übersetzt.
In seinen abstrakten und gegenständlichen Bildern geht es um die Harmonie und die Intensität der Farben. Ein besonderes Merkmal seiner Bilder ist nicht nur die intensive Leuchtkraft der Farben, sondern die Tatsachen, dass viele seiner Bilder eine tatsächliche dreidimensionale Tiefe haben. Ein Phänomen das diesen Bildern einen besonderen ästhetischen Reiz verleiht. Durch eine spezielle Technik erwecken seine Bilder den Eindruck, als blicke man nicht auf eine Leinwand, sondern aus einem Fenster.
Auch in seinen gegenständlichen Bildern geht es nicht darum, die Welt so abzubilden, wie wir sie im Alltag sehen. Vielmehr geht es darum, durch gegenständliche Motive – seien es Menschen, Häuser oder Landschaften – das Gefühl und die Stimmung hervorzurufen, die wir erleben, wenn wir diesen Menschen begegnen, wenn wir in diesen Häusern leben oder wenn wir durch diese Landschaften gehen.
In all seinen Bildern stehen Ästhetik und Schönheit im Vordergrund.
